Presse und Fakten zu Kobel
Alles, was für einen Beitrag über Kobel gebraucht wird, auf einer Seite: ein Absatz zum Zitieren, die harten Fakten zu Anbieter, Start und Preisen, die fünf Berechtigungsstufen, Bildmaterial und ein Kontakt, der antwortet. Gedacht für Redaktionen, Blogs, Newsletter und alle, die ein Video darüber machen.
Stand:
Kobel ist eine Desktop-App für Windows und macOS, die entscheidet, worauf KI-Assistenten wie ChatGPT und Claude auf einem Rechner zugreifen dürfen. Für jeden Ordner, jede Datei, jedes Programm und jedes verbundene Konto vergibt der Nutzer eine von fünf Berechtigungsstufen – von „lesen und schreiben“ bis „gesperrt“. Die Prüfung läuft auf dem Gerät; Dateiinhalte verlassen den Rechner nicht. Kobel wird von Amoria entwickelt, einem Einzelunternehmen aus Probsteierhagen bei Kiel, und ist seit Juni 2026 verfügbar.
Fakten auf einen Blick
| Produkt | Kobel |
| Kategorie | Lokale Berechtigungsschicht für KI-Zugriff („AI Permission Layer“); technisch ein lokales MCP-Gateway |
| Anbieter | Amoria, Einzelunternehmen, Inhaberin Lara Möller |
| Sitz | Probsteierhagen bei Kiel, Schleswig-Holstein, Deutschland (vollständige Anschrift im Impressum) |
| Erstveröffentlichung | Windows: 23. Juni 2026 · macOS: Ende Juli 2026 |
| Plattformen | Windows 10 und 11, macOS |
| Vertrieb | Microsoft Store und Mac App Store; die Windows-Version zusätzlich über kobel.app mit Paddle.com Market Ltd. als Merchant of Record |
| Preise | Basis kostenlos (ein KI-Assistent, zwei Ordner, 50 Dateien, 500 MB) · Pro 49 € einmalig oder 3,90 € im Monat · Team ab 29 € im Monat |
| Sprachen | Website und Rechtstexte auf Deutsch, Englisch und Französisch |
| Datenverarbeitung | Die Berechtigungsprüfung läuft vollständig auf dem Gerät. Kobel überträgt keine Dateiinhalte an eigene Server. |
| Pressekontakt | hello@kobel.app |
Was Kobel macht
Wer einem KI-Assistenten Zugriff auf den eigenen Rechner gibt, hat bisher meist zwei Möglichkeiten: alles oder nichts. Ein Ordner wird freigegeben – und die KI darf darin lesen, ändern und löschen. Kobel setzt eine Schicht dazwischen, die diese Entscheidung feiner macht.
Jeder Ordner, jede Datei, jedes Programm und jedes verbundene Konto bekommt genau eine Stufe. Eingestellt wird sie, indem man einen Ordner in die App zieht und eine Farbe wählt – keine Konfigurationsdatei, kein Terminal. Jede Anfrage einer KI wird gegen diese Stufe geprüft, bevor sie ausgeführt wird, und jede ausgeführte Aktion landet in einem Protokoll, das die KI selbst nicht verändern kann.
Technisch spricht Kobel das Model Context Protocol (MCP), über das KI-Assistenten heute mit lokalen Werkzeugen reden. Kobel sitzt als Torwächter davor: Der Assistent sieht nur, was freigegeben ist. Über einen App-Proxy lässt sich außerdem eigene lokale Software – Branchenprogramme, CRM, Datenbankwerkzeuge – MCP-fähig machen, ohne sie zu verändern, und läuft dann durch dieselbe Berechtigungsschicht.
Die fünf Stufen
- GrünLesen und schreiben. Die KI darf Dateien öffnen und Änderungen direkt speichern.
- TürkisSchreiben mit automatischem Backup. Vor jeder Änderung wird eine Sicherungskopie angelegt – eine schlechte Änderung ist immer rückgängig zu machen.
- OrangeOriginal lesen, nur in Kopien schreiben. Die KI kann mit den Daten arbeiten, die Quelldatei aber nicht verändern.
- GelbNur lesen. Ansehen, nicht anfassen.
- RotGesperrt. Die Ressource ist für die KI unsichtbar – nicht einmal der Ordnername erscheint.
Was Kobel nicht ist
Kobel ist nicht …
- … ein KI-Modell. Kobel erzeugt keine Texte und keine Bilder.
- … ein Virenscanner oder eine Firewall.
- … ein Cloud-Dienst. Es gibt kein Konto, in dem Dateien liegen.
- … ein Unternehmens-Gateway für ganze Serverlandschaften. Kobel schützt einen Arbeitsplatz.
- … ein Ersatz für Backups, auch wenn die Türkis-Stufe vor jeder Änderung sichert.
Kobel ist …
- … eine Entscheidungsschicht zwischen KI-Assistent und den eigenen Daten.
- … für einzelne Nutzer und kleine Teams gebaut, nicht für Rechenzentren.
- … lokal: Die Prüfung passiert auf dem Gerät.
- … nachweisführend: Jede Aktion steht im Protokoll.
- … unabhängig – ohne Verbindung zu Anthropic, OpenAI, Microsoft oder Apple.
Was sich verbinden lässt
- Lokale Ordner und Dateien, mit den fünf Stufen pro Ordner oder pro einzelner Datei.
- Cloud-Speicher: Google Drive, Dropbox, OneDrive – werden wie lokale Ordner behandelt und genauso berechtigt.
- Eigene Software über den App-Proxy: CRM, ERP, Datenbankwerkzeuge, Bildbearbeitung, Branchenprogramme. Alles, was lokal läuft und einen Startbefehl hat, wird MCP-fähig, ohne verändert zu werden.
- Verbreitete Desktop-Werkzeuge über einen eingebauten Katalog vorbereiteter Konfigurationen.
- Social Media über die offiziellen Schnittstellen der Plattformen: Instagram, Facebook, TikTok, LinkedIn, Reddit, Bluesky und Telegram – Beiträge veröffentlichen, Kommentare lesen, auf Nachrichten antworten, jeweils nach Freigabe.
Threads ist derzeit nicht nutzbar. Die Plattform steht im Katalog als „in Vorbereitung“, hat aber noch keine Werkzeuge und lässt sich seit dem 16. August 2026 nicht mehr verbinden. Wir nennen das hier, weil ältere Materialien Threads noch als achte Plattform führen.
Bildmaterial
Für die redaktionelle Berichterstattung über Kobel dürfen die folgenden Dateien unverändert verwendet werden. Bildnachweis: Amoria.
- Screenshot der App — die Ordnerliste mit den fünf Farbstufen (PNG, 1200 × 765)
- Screenshot des App-Bereichs — verbundene Programme und Konten (PNG)
- Wortmarke „Kobel“ (PNG, transparent)
- App-Symbol (PNG)
Wird ein anderes Motiv gebraucht – eine bestimmte Ansicht, ein Bildschirmfoto in höherer Auflösung, ein Bild ohne Beispieldaten – schicken wir es gern zu. Eine kurze Mail genügt.
Zahlen
Kobel ist seit Juni 2026 auf dem Markt und damit ein junges Produkt. Nutzungs- und Verkaufszahlen veröffentlichen wir nicht laufend, geben sie aber auf Anfrage heraus, wenn sie für einen Artikel gebraucht werden. Was wir dabei nicht tun: Zahlen schätzen oder aufrunden. Wenn eine Angabe unsicher ist, sagen wir das dazu.
Hintergrund und Einordnung
Für die Einordnung in den Markt gibt es eine ausführliche Übersicht, in der Kobel gegen die anderen Wege gestellt wird, KI-Zugriff zu regeln – eingebaute Kontrollen der Anbieter, Unternehmens-Gateways, Entwicklerwerkzeuge – einschließlich der Fälle, in denen etwas anderes die bessere Wahl ist.
Pressekontakt
Fragen, Interviewanfragen, Bildmaterial, Testzugänge: hello@kobel.app. Wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags und sagen auch dann etwas, wenn die Antwort „das können wir nicht“ lautet.
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